Wissen rund um Papierformate

Das A4-Blatt geht auf eine Idee aus dem Jahr 1786 zurück und wurde 1922 zur Norm. Im Wissensteil finden Sie die Normen hinter den Formaten, ihre Geschichte und die Mathematik dahinter, außerdem den Geschäftsbrief nach DIN 5008, ein Fachlexikon und Antworten auf häufige Fragen.

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Die Grundregeln

Form
Alle DIN-Formate haben das Seitenverhältnis 1 zu √2. Ein halbiertes Blatt behält seine Form, deshalb kopiert man mit 71 % und 141 % ohne Ränder zwischen den Formaten.
Fläche
A0 hat einen Quadratmeter. Die Grammatur eines Papiers ist damit das Gewicht eines A0-Bogens, und ein A4-Blatt aus 80-g-Papier wiegt ein Sechzehntel davon: 5 g.
Reihen
Ein A-Blatt passt in einen C-Umschlag, der wiederum in einen B-Umschlag passt. Das ist so berechnet.
Rundung
Die Maße sind auf ganze Millimeter abgerundet und haben Toleranzen von ±1,5 bis ±3 mm.

Häufige Fragen

Wer hat die DIN-Formate erfunden?

Der Ingenieur Walter Porstmann entwickelte das System, das am 18. August 1922 als DIN 476 veröffentlicht wurde. Die Idee des Seitenverhältnisses beschrieb schon Georg Christoph Lichtenberg 1786.

Wofür steht DIN?

Ursprünglich für „Deutsche Industrie-Norm“. Heute steht DIN für das Deutsche Institut für Normung.