Buchformate und Fotoformate

Bücher und Fotos folgen keiner DIN-Reihe. Trotzdem gibt es feste Größen: Ein Taschenbuch ist meist rund 12 × 19 cm groß, der häufigste Fotoabzug misst 10 × 15 cm, und amerikanische Bücher erscheinen oft im Format 6 × 9 Zoll.

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Warum Bücher keine DIN-Formate haben

Buchformate sind älter als jede Norm. Sie haben sich aus der Größe der Druckbogen und der Art ihrer Faltung entwickelt, und jeder Verlag hat eigene Gewohnheiten. Die Maschinen in Buchbindereien sind auf diese Formate eingestellt, und Leser erwarten, dass ein Roman eine bestimmte Größe hat. Ein Roman in A4 würde seltsam wirken. A5 ist dagegen ein beliebtes Format für Hefte, Arbeitsbücher und im Self-Publishing.

Warum Fotos 10 × 15 cm groß sind

Das Format 10 × 15 cm hat das Seitenverhältnis 3:2, genau wie das Kleinbild-Negativ mit 24 × 36 mm. Ein Abzug zeigt deshalb das ganze Bild, ohne dass etwas abgeschnitten wird. Smartphones fotografieren dagegen meist im Verhältnis 4:3. Wer solche Bilder als 10 × 15 bestellt, verliert oben und unten einen Streifen. Mehr dazu unter Fotoformate.

Häufige Fragen

Gibt es eine DIN-Norm für Buchformate?

Nein. Buchformate sind historisch gewachsen und von Verlag zu Verlag verschieden. Viele liegen zwischen A6 und A4.

Welches Seitenverhältnis hat ein Foto im Format 10 × 15?

3:2, wie das Kleinbild-Negativ.